Ihr Bewerbungsschreiber:
Dipl.-Ing. Till Tauber MBA
13
JAN
2016

Typische Fehler in der Bewerbung – 5 Beispiele

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Typische Fehler in der Bewerbung – 5 Beispiele

Es gibt typische Bewerbungsfehler, die man in den eigenen Unterlagen vermeiden sollte. Beispiele für Fehler in der Bewerbung finden Sie in diesem Blogbeitrag.

Wenn Sie die typischen Fehler in einer Bewerbung machen, haben Sie kaum Aussichten auf den gewünschten Bewerbungserfolg. Fallen Sie dem Rotstift nicht zum Opfer!

Bei der Bewerbung handelt es sich um einen sehr formalen und offiziellen Vorgang der mit vielen Regeln verbunden ist. Dementsprechend viele Fehler kann man machen – ob im Anschreiben, im Lebenslauf oder in der Zeugnisanlage. Bei der Onlinebewerbung muss oftmals noch eine E-Mail verfasst werden, die ebenfalls gekonnt verfasst werden will. Fettnäpfchen lauern de facto überall. Manche Fehler kann man dabei schon als typisch bezeichnen, da man diese als Bewerbungsschreiber immer wieder antrifft. Aus meiner Beratungspraxis möchte ich Ihnen eine paar Beispiele nennen, damit Sie diese Fehler selber vermeiden.

Das macht eine professionelle Bewerbung aus!

Die typischen Fehler in einer Bewerbung

Auch wenn es leicht zu vermeiden ist, sind formale Fehler immer noch sehr typisch für viele Bewerbungen. Bezeichnungen werden nicht korrekt gewählt, falsche Personen angeschrieben und die Rechtschreibung lässt auch oft zu wünschen übrig. Mit diesen typischen Fehlern hat eine Bewerbung kaum Aussicht auf Erfolg.

  • Der Kommunikationsstil, insbesondere in der E-Mail einer Onlinebewerbung passt nicht zu den erforderlichen offiziellen Charakter einer Bewerbung. Er erinnert eher an die Art und Weise, wie man SMS oder WhatsApp-Nachrichten verfasst. Nur solche Bewerbungen haben Chancen, die vom Stil und Ausdruck her zu der angestrebten Position passen.
  • Ein ganz wesentlicher Fehler einer Bewerbung liegt dann vor, wenn diese keinen Bezug zu der offenen Stelle und den Arbeitgeber herstellt. Bei solchen Bewerbungen ist die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch nahezu gänzlich ausgeschlossen. Problem ist, dass solche Bewerbungen an eine Vielzahl an Arbeitgebern, verschickt werden können. Nur die Adressen und Anreden müssen geändert werden. Jeder Personaler merkt sofort, dass man sich gar nicht mit dem Unternehmen oder der Organisation auseinandergesetzt hat. Ein Arbeitgeber möchte selbst niemals das Gefühl haben, zweite oder dritte Wahl eines Bewerbers zu sein, denn solche Voraussetzungen versprechen kein erfolgreiches Beschäftigungsverhältnis mit klarem Mehrwert für den Arbeitgeber. Machen Sie sich die Mühe und gehen Sie auf die jeweiligen Arbeitgeber ein.
  • Oftmals passiert dieser Fehler Bewerbern ganz unbewusst, man merkt ihn kaum. Für den Personaler ist er jedoch ein ganz typischer Fehler, der oftmals dazu führt, dass einem die Einladung zu einem Jobinterview verwehrt bleibt. Es geht darum, dass man negative Aspekte der gegenwärtigen Bewerbungssituation oder des eigenen Werdeganges thematisiert. Hier entsteht bei nicht wenigen Bewerbern das Gefühl sich erklären zu müssen. So sehr dies menschlich nachvollziehbar ist, so sehr sind solche Ausführungen in einer Bewerbung fehl am Platz. Warum schreiben Sie im Bewerbungsschreiben nicht eher, was Sie können, anstatt auf jenes einzugehen, was Sie nicht können oder früher nicht geschafft haben. Eine Bewerbung muss immer aus einer positiven Perspektive heraus geschrieben werden. Selbstverständlich gehören Zeiten der Erwerbslosigkeit in einen Lebenslauf, aber keiner schreibt einem vor, dass man zwingend im Anschreiben darauf eingehen muss!
  • Ein typischer Fehler einer Bewerbung besteht darin, dass der Umfang nicht stimmt. Viele Lebensläufe, die mich erreichen, sind deutlich zu lang. Gleiches passiert nicht selten bei Anschreiben. Aber auch die andere Variante, eine zu kurze Bewerbung, kommt des Öfteren vor. Grundsätzlich sollte man sich an die üblichen Regeln im Hinblick auf den Bewerbungsumfang halten. Nur in wenigen Fällen darf man davon abweichen. Ansonsten besteht eine Bewerbung immer aus einem Bewerbungsschreiben, einem Lebenslauf sowie einer Zeugnisanlage. Das Bewerbungsschreiben darf maximal eine DIN A4 – Seite umfassen, der Lebenslauf zwei Seiten. Die Zeugnisanlage darf zwar deutlich länger sein, doch muss man im Hinblick auf die Onlinebewerbung immer auf die maximal erlaubte Dateigröße achten, die vor eine komplette Bewerbung typischerweise 3 – 4 MB vorschreibt.

Wenn Sie diese typischen Fehler in Ihren Bewerbungsunterlagen vermeiden, können Sie Ihre Aussichten auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch deutlich erhöhen. Es lohnt sich!

Prüfen Sie Ihre Bewerbung mit unserer kostenlosen Bewerbungscheckliste!



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Über den Autor
Till Tauber ist Ihr professioneller Bewerbungsschreiber. Er ist spezialisiert auf die Erstellung von maßgeschneiderten Bewerbungen.

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