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Alles zum Thema Outplacement – und ob es der richtige Weg ist!

Outplacement als Massnahme für einen schnellen und erfolgreichen Jobwechsel.

Bietet das Outplacement eigentlich nur Vorteile für die Bewerber? Fest steht, dass zumindest der Imagegewinn für das Unternehmen klar kommuniziert wird.

Das Arbeitsleben ist eine vielschichtige Angelegenheit und die Wirklichkeit ist stets komplexer als die Theorie, was natürlich auch für den Bewerbungskontext gilt. So kann es durchaus einmal holprige Phasen geben, in denen nicht alles glattläuft und das Outplacement als Option auftaucht: Das Unternehmen, bei dem über 20 Jahre hinweg viele Stationen kennengelernt und zahlreiche Hürden gemeistert hat, schließt oder fusioniert. Oder plötzlich kommt ein neuer Vorgesetzter und alles ist anders − und zwar wesentlich schlechter als zuvor. Wer auch immer die Kündigung initiierte, ein schaler Beigeschmack bleibt. Wie geht es für den Beschäftigten weiter? Welche Möglichkeiten gibt es nun? Was tun, wenn ein zentraler Bestandteil des Unternehmens wegrationalisiert wird und im Zuge dessen viele Führungspositionen wegfallen?

So klappt es mit dem Jobwechsel!

Ein durchdachtes Outplacement kann scheidenden Mitarbeitern, meist Fach- und Führungskräften, helfen, schnell ein neues passendes Unternehmensumfeld samt entsprechender Tätigkeit zu finden. Interessant ist das Outplacement somit vor allem für jene Arbeitnehmer, die über hoch spezialisiert sind und für die es eng werden kann, innerhalb der Kündigungsfrist etwas Neues zu finden. Oft wird unter dem Begriff Outplacement auch eine Art Hilfe zur Selbsthilfe verstanden. Outplacement wird meist dann als Alternative angesehen, wenn die sonstigen Maßnahmen wie Altersteilzeit oder Mitarbeiterfluktuation nicht greifen.

Outplacement und die positive Kommunikation

Kommunikation spielt in der Bewerbung und im Newplacement eine große Rolle für die Bewerber, nicht nur in Bewerbungstrainings.

Genau wie in der Bewerbung geht es auch beim Outplacement bzw. dem Newplacement darum, negative Aspekte positiv zu kommunizieren. Auch wenn Veränderungen oft gefürchtet sind, kann man ein Berufsleben ohne Umwälzungen nicht erwarten.

Für viele Unternehmen ist es zudem wichtig, in der Öffentlichkeit nur Positives zu kommunizieren – Kündigungen passen da nicht wirklich gut ins Bild. Folglich kann das Outplacement bzw. Newplacement eine Art sanfter Übergang bedeuten, von dem beide Seiten profitieren können. Wenn nun aber meist Fach- und Führungskräfte für das Outplacement infrage kommen, die doch ohnehin gut qualifiziert sind, warum dann überhaupt den Aufwand? Ist es nicht heute so, dass händeringend in vielen Branchen gute Mitarbeiter gesucht werden? Sollte es denn nicht ganz einfach sein, mit einer für Führungskräfte üblichen Kündigungsfrist etwas Neues zu finden?

Wird der Jobwechsel durch das Outplacement erleichtert? Ist in den Zeiten, in denen Unternehmen händeringend nach Personal suchen, das Outplacement noch aktuell? Ganz so einfach sind diese Fragen nicht zu beantworten!

So einfach ist es nicht, denn das Outplacement wird von vielen Unternehmen in die Wege geleitet, damit unter anderem auch Kosten vermieden werden. Eine juristische Auseinandersetzung ist meist immer zeit- und kostenintensiv, was durch ein vorausschauendes Outplacement abgemildert werden kann. Statt einer betriebsbedingten Kündigung geht der Weg z.B. Richtung Aufhebungsvertrag. Doch was geschieht danach? Um ganz praktische Hilfe zu leisten, ist die Outplacement-Beratung ein beliebtes Mittel, den vor allem auch für den Arbeitnehmer unangenehme und verunsichernde Situation aufzufangen. Die bei einer Kündigung drohenden Aspekte wie Gesichts- und Statusverlust, finanzielle Einbußen oder ein möglicher Karriereknick sind beim Outplacement berücksichtigt.

Das Outplacement ist stets eine klare Aussage, dass der Arbeitgeber Verantwortung übernehmen will und ein negatives Image vermeiden möchte. In den Zeiten, in denen Recruiter jedoch neue Wege gehen, sind lange Zeiten der Jobsuche in vielen Branchen vorbei.

Wenn der Arbeitgeber tatsächlich alle Kosten für das Outplacement übernimmt, ist dies eine klare Ansage: Wir kümmern uns um unsere Arbeitnehmer und übernehmen Verantwortung. Es gibt jedoch auch andere Modelle der Outplacement-Finanzierung.

So bitte nicht! Typische Fehler vermeiden, die zur Absage führen!

Warum Outplacement in Anspruch nehmen?

Ob Einzeloutplacement oder Gruppenoutplacement, die Bewerber können mit beiden Maßnahmen gut qualifiziert in den Jobwechsel starten.

Ein Gruppenoutplacement kann ebenso wie ein Einzeloutplacement zum Erfolg führen – es kommt auf den Einzelfall an. Informieren Sie sich vor dem Outplacement, ob derartige Maßnahmen überhaupt für Sie infrage kommen.

Die Ursachen, überhaupt eine Outplacement-Beratung in die Wege zu leiten, sind dabei recht vielfältig. Unter anderem sind folgende Gründe, warum ein Unternehmen dies in Erwägung zieht, möglich:

  • Insolvenz des bisherigen Arbeitgebers
  • Fusionen und ein damit verbundener Stellenabbau oder Standortschließungen
  • Einsparmaßnahmen im Bereich Personal (Downsizing)
  • Verfehlung von Unternehmenszielen
  • Konzentration auf völlig andere Geschäftsfelder
  • Gesichtswahrung des Unternehmens und des Arbeitnehmers: Es wird darauf geachtet, die negativen Aspekte einer Kündigung abzufedern

Oft hängen diese Punkte miteinander zusammen und sind natürlich nicht immer klar zu trennen. Fakt ist aber, dass Personal viel Geld kostet und juristische Konflikte mit Risiken verbunden sind – und schwierige Phasen durch Outplacement für alle Seiten glatt über die Bühne gehen können. Betrachtet man die Möglichkeiten, insbesondere für die Outplacement-Beratung älterer Arbeitnehmer oder Bewerber in schwierigen Situationen und weniger gefragten Branchen, ergeben sich zahlreiche Vorteile im Hinblick auf das Outplacement.

Einige Vorteile des Outplacement:

  • Der Arbeitnehmer erhält eine durchgängige Unterstützung durch eine neutrale externe Person im Rahmen des Outplacement-Prozesses – was den Ablauf von Bewerbungen angeht sowie auch eine Art psychischer Hilfestellung in dieser schwierigen Zeit.
  • Die eigene Situation, die Stärken, aber auch die Schwächen werden beleuchtet: Welche Ziele habe ich? Gibt es Zusatzqualifikationen, die ich besser vor Antritt einer neuen Position absolvieren sollte? Wie kann mir das Outplacement helfen, mich ggf. zu spezialisieren oder mich auch räumlich zu verändern?
  • Erstellung und/oder Optimierung von Bewerbungsunterlagen, damit diese im Rahmen des Outplacement-Prozesses zu den beruflichen Zielen und zum Unternehmen passen. Dies ist besonders attraktiv für Bewerber, die bereits länger schon keine Bewerbung mehr verfasst haben oder über wenig erfolgversprechende Bewerbungsdokumente verfügen – und sich möglicherweise schon bei Aufkommen von Krisengerüchten mehrfach erfolglos beworben haben.
  • Teilnahme an Bewerbungstrainings: Dabei lernen die Arbeitnehmer sich im besten Fall selbst besser kennen und fühlen sich im Bewerbungsprozess nicht verloren.
  • Gute Outplacement-Berater können ihr Gegenüber sehr gut einschätzen, adäquat unterstützen und verfügen über ein gutes Netzwerk. So wird der gesamte Bewerbungsprozess durch ein gelungenes Outplacement deutlich verkürzt und vereinfacht.
  • Im besten Fall berät man die Kunden auch hinsichtlich der Vertragsverhandlungen beim neuen Arbeitgeber, sollten die Outplacement-Maßnahmen erfolgreich gewesen sein.
  • Der gute Ruf des Unternehmens bleibt gewahrt, denn unbequeme Noch-Mitarbeiter können unter Umständen viel Schaden anrichten.
  • Die Statistik freut sich über Arbeitnehmer in einer Transfergesellschaft, die dort nicht als Arbeitssuchende aufgeführt werden.
  • Mögliche Kündigungsklagen können umschifft werden.
  • In einer Transfergesellschaft werden Rentenanwartschaftspunkte erworben, zudem wird das sogenannten Transferkurzarbeitergeld bezahlt. Sollte keine neue Stelle gefunden worden sein, rutschen Arbeitnehmer noch das Arbeitslosengeld I.
  • Auch bei einem bestehenden Arbeitsverhältnis kann auf eine versierte Outplacement-Beratung zurückgegriffen werden. In der Regel dauert der sanfte Übergang in ein neues und besseres Arbeitsverhältnis etwa sechs Monate. Die teilweise langwierigen Einstellungsprozesse in Deutschland sind ein Faktor, mit dem Arbeitnehmer rechnen müssen.
Die Bewerbung schreiben lassen!

Mögliche Nachteile des Outplacement

  • Ist das Outplacement nur als Maßnahme angedacht, im Gruppenoutplacement möglichst viele Noch-Arbeitnehmer ruhigzustellen, verfehlt sie ihren Zweck.
  • Wenig vorteilhaft kann auch der Übergang in eine Transfergesellschaft sein. Der Noch-Arbeitgeber kann so die bestehende Kündigungsfristen geschickt umschiffen. Auch sind ggf. Abfindungen nicht mehr zu zahlen und mitunter sehr hohe Abfindungssummen entgehen den Mitarbeitern, denen gekündigt werden soll.
  • Im Outplacement sind die betroffenen stark abhängig von den Kompetenzen und dem bestehenden Netzwerk des Outplacement-Beraters. Eine Beschäftigungsgarantie gibt es nicht, denn zahlreiche Variablen wie die regionale Wirtschaftskraft, Alter, Flexibilität und Qualifikation spielen in das Outplacement mit hinein.
Wie sieht ein professionelles Anschreiben aus? Hier geht es zur Checkliste!

Einzeloutplacement oder lieber Gruppenoutplacement wählen?

Kommunikation in der Outplacement-Beratung ist einer der zentralen Faktoren.

Erfahrung ist im Outplacement ebenso wichtig wie die richtige Kommunikation. Die Bewerber werden angeleitet, auch schwierige Situationen im Werdegang positiv darzustellen.

Ist man von den anstehenden Veränderungen im Unternehmen betroffen, stellt sich dann die Frage, ob ein Einzeloutplacement oder doch eher ein Gruppenoutplacement infrage kommt. Wenn nur ein Arbeitnehmer betroffen ist, bietet sich meist ein Einzeloutplacement an. Die passgenau auf eine Fach- oder Führungskraft zugeschnittenen Maßnahmen des Outplacement müssen sehr individuell abgestimmt sein und eben keine Massenveranstaltung.

Als unpesönliche Massenveranstaltung wird das Gruppenoutplacement vielleicht nicht zum Erfolg führen. Die Maßnahmen sind ganz unterschiedlich und abhängig von den Kenntnissen und der Erfahrung der Anbieter!

Sind mehrere Arbeitnehmer beispielsweise von Rationalisierungsmaßnahmen betroffen, funktioniert ein Gruppenoutplacement nur, wenn die zu beratende Gruppe recht homogen ist. Eine allzu bunt gemischte Beratungsrunde ist nicht wirklich zielführend im Gruppenoutplacement. Weder sind die Trainings zielgerichtet, noch ist das Gruppenoutplacement erfolgreich, wenn einfach nur ein allgemeines Standardprogramm abgespielt wird. Darin besteht ein bisschen die Gefahr. Eine Möglichkeit besteht auch in der Nutzung der Zeit, in der ein Arbeitnehmer freigestellt ist, um im Team einen konstruktiven Austausch zu erfahren, an den Schwächen zu arbeiten und eine neue Perspektive auf die eigentliche Situation zu gewinnen. Vielleicht war der bisherige Arbeitgeber nebst Umfeld vielleicht doch gar nicht so passend und im Gruppen- oder Einzeloutplacement kristallisieren sich neue Ideen, Chancen oder auch ganz andere Wege heraus. Ein Gruppenoutplacement enthält in der Regel stets immer auch Einzelberatungstermine, in denen individuell auf die Teilnehmer eingegangen wird sowie die Bewerbungsunterlagen angeschaut und optimiert. Eine versierte Outplacement-Beratung eröffnet im besten Fall Optionen, an die vorher noch gar nicht gedacht wurden. Zudem erfahren die Betroffenen im Rahmen des Outplacements einen gewissen Rückhalt und stehen nicht komplett allein in der von Unsicherheit und Zweifeln geprägten Zeit bis zur nächsten Stelle. Der Betreuungsschlüssel sowie die Kenntnisse der regionalen sowie überregionalen Gegebenheiten sind für den Erfolg des Outplacements zentrale Faktoren, die in Betracht gezogen werden müssen. Im Einzel- oder Gruppenoutplacement auf emphathielose, (branchen)unerfahrene Mitarbeiter zu setzen, die Arbeitnehmer in dieser Sondersituation begleiten, wird keinen Mehrwert bringen. Die Frage ist immer, wer von den Outplacement-Maßnahmen profitiert und wie transparent sich die Kosten gestalten. Es gibt sowohl was das Einzel- als auch das Gruppenoutplacement angeht völlig unterschiedliche Modelle.

Das Bewerbungsgespräch vorbereiten - alles Wissenswerte hier!

Das Outplacement und die Transfergesellschaft

Transfergesellschaften bieten bei der Bewerbung den Vorteil, dass Praktika und Qualifizierungsmaßnahmen absovliert werden können.

In einer Transfergesellschaft können Sie etwa im Rahmen eines Praktikums Einblicke in unterschiedliche Unternehmenskulturen erhalten und sich Ihren neuen Arbeitgeber in Ruhe ansehen.

Zunächst einmal ist anzumerken, dass die Transfergesellschaften eine freiwillige Wechselmöglichkeit für Arbeitnehmer sind, deren Stelle abgebaut werden soll. Für einen Zeitraum von maximal 12 Monaten können Arbeitnehmer in eine Transfergesellschaft wechseln, um sich nicht aus der Arbeitslosigkeit heraus zu bewerben und von den Maßnahmen zu profitieren, soweit die Theorie. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Es gibt Transfergesellschaften, die natürlich zertifiziert sind, qualifiziertes Personal mit langjähriger Erfahrung in dem jeweiligen Segment mitbringen und gute Erfolgsquoten aufweisen. Gleichzeitig existiert eine Vielzahl an mittelmäßigen bis weniger guten Möglichkeiten, das Outplacement mit der Transfergesellschaft optimal zu gestalten. Transfergesellschaften funktionieren in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und sind an einen konkreten rechtlichen Rahmen gebunden. Neben dem Begriff der Transfergesellschaft existieren auch noch die Bezeichnungen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft oder Auffanggesellschaft. Eine Transfergesellschaft oder Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft wird meist als GmbH geführt und hat als Ziel, nach dem ersten Profiling bzw. der Bestandsaufnahme mit einem Bewerbungstraining langsam auf die Jobvermittlung vorzubereiten und die Bewerber zu unterstützen. Nicht zu verwechseln ist die Transfergesellschaft mit einem Transferdienstleister oder Transferagentur. Betriebliche Praktika mit sehr konkreten Jobeinblicken in einer neuen Arbeitsumgebung bieten diese Agenturen nicht, die Transfergesellschaft in der Regel schon. Transfergesellschaften übernehmen im Rahmen des Outplacement alle Arbeitgeberfunktionen wie Gehaltszahlungen, Sozialversicherungsbeiträge sowie für Qualifzierungsmaßnahmen. Zahlreiche Großunternehmen haben bereits eigene Outplacement- und Transfergesellschaften gegründet.

Vorteile von Transfergesellschaften (Achtung, damit sind nicht Transferagenturen oder Transferdienstleister gemeint) sind unter anderem:

  • Die Bewerbungen erfolgen nicht aus der Arbeitslosigkeit heraus, sondern die Betroffenen erhalten Beträge zur Sozialversicherung.
  • Es gibt in einer Transfergesellschaft in Bewerbungstrainings viel zu lernen und dabei auch die Sicht der Personaler kennenzulernen. Wie sehen gute Bewerbungsunterlagen aus und wie kann ein Bewerbungsgespräch positiv verlaufen? Das sind Fragen, die geklärt werden.
  • Die Weiterbildungsmaßnahmen passen gegebenenfalls sehr gut zum Profil und man bewirbt sich mit weiteren wichtigen Qualifikationen, z.B. im Bereich SEO oder IT generell, und viel Rückhalt.
  • In den Maßnahmen besteht die Möglichkeit, probeweise ein Praktikum bei einem interessanten Arbeitgeber zu absolvieren. So kann man in Ruhe die Unternehmenskultur, die Abläufe und die Aufgaben kennenlernen.

Nachteile von Transfergesellschaften können sein:

  • Wechseln Arbeitnehmer in eine Transfergesellschaft, dann kann es sein, dass Abfindungszahlen ausgeschlossen sind. Diese sind je nach Arbeitsvertrag und Unternehmen unter Umständen hoch.
  • Die Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen können noch so gut sein, die Kontakte der Mitarbeiter ebenfalls – und dennoch bleibt der erhoffte Jobwechsel aus. Es spielen schließlich sehr viele Faktoren in die Jobsuche und in den Erfolg bei der Bewerbung aus einer Transfergesellschaft hinein.
  • Wenn Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag unterzeichnen, ist der Anspruch auf eine weitere Beschäftigung im Unternehmen hinfällig, was beim Outplacement beachtet werden sollte. Ändert sich z.B. die wirtschaftliche Situation und eine Wiedereinstellung wäre möglich, ist es schade.
  • Für Unternehmen ist die Gründung einer Transfergesellschaft eine elegante Methode, den Kündigungsschutz zu umschiffen. Besonders Fach- und Führungskräfte haben oft lange Kündigungsfristen, die so im Zuge des Outplacements umgangen werden.
  • Es gibt ganz unterschiedliche Modelle im Outplacement, die nicht alle nur Vorteile für die Arbeitnehmer bringen. Oft bleibt auch nicht viel Zeit, die Verträge in Ruhe zu prüfen, um zu wissen, worauf man sich einlässt. Für ein richtig gutes Einzeloutplacement müssen Arbeitnehmer zudem häufig auf einen Teil ihrer Abfindung verzichten.

Die Alternative zum Outplacement – die Bewerbung schreiben lassen!

Die Bewerbung schreiben lassen ist eine Möglichkeit, das Outplacement zu umgehen.

Als Alternative zum Outplacement gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Ob Sie selbst die Unterlagen passgenau verfassen, bestehende Dokumente optimieren lassen oder bei einem Bewerbungsservice in Auftrag geben: Es gibt viele Wege zur neuen Stelle!

Alternativ zum Outplacement gibt es zahlreiche Optionen, wie man einen gelungen Jobwechsel vollziehen kann. In der Regel erhalten die Arbeitnehmer bereits schon immer eine Vorahnung, was mögliche Stellenstreichungen angeht oder verfügen oft über einen Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung. Sieht man die Gefahr, dass in naher Zukunft Stellen abgebaut werden könnten, dann ist es Zeit, das Thema Bewerbungen anzugehen. Ein besonderer Unsicherheitsfaktor ist natürlich die Zeit. Es gibt Unternehmen, deren Bewerbungsprozesse effizient sind und einfach völlig optimiert: Von der Sichtung der Unterlagen bis hin zu der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags vergeht nicht viel Zeit. Im Outplacement-Prozess haben Sie einen gewissen Zeitrahmen, um in Ruhe nach passenden Arbeitgebern bzw. Stellen zu suchen, was viel Druck herausnimmt. Bewerben Sie sich jedoch parallel und haben Sie keine passenden und individuellen Bewerbungsunterlagen z.B. für die Onlinebewerbung vorbereitet, dann müssen Sie teilweise mit langen Bewerbungsprozessen rechnen. Vom ersten Kontakt mit dem Unternehmen bis hin zum letzten Vorstellungsgespräch oder Assessment-Center vergeht unter Umständen einiges an Zeit, mitunter sind es mehrere Monate.

Rechnen Sie so oder so mit längeren Bewerbungsprozessen bei Ihrer Jobsuche. Eine gute Vorbereitung zahlt sich auch hier aus.

Eine gute Organisation und anpassbare Bewerbungsunterlagen sind daher unabdingbar, wenn Sie sich wegbewerben möchten. Dieser Umstand bedingt es, dass für viele Bewerber die Bewerbungsphase mit Unsicherheiten und Frust einhergeht, was im Outplacement durch den fehlenden Zeitdruck gedämpft werden kann. Statt parallel noch Bewerbungsgespräche neben der regulären Arbeitszeit zu planen, erhalten Sie im Outplacement zudem noch ein Bewerbungstraining. Dieses Thema können Sie jedoch auch vorher zeitsparend angehen, indem Sie eine Bewerbungsberatung besuchen oder sich die Bewerbungsdokumente erstellen lassen. Mit ansprechenden Unterlagen gelingt ein Jobwechsel wesentlich leichter – vor allem dann, wenn man die negativen Aspekte z.B. einer Insolvenz oder eines massiven Stellenabbaus passend kommuniziert. Vor dem Outplacement gibt es de facto zahlreiche Optionen, einen Arbeitgeber, eine Branche oder auch eine Zuständigkeit zu wechseln. Beachten Sie auch, dass viele Headhunter oder Personaler bei den Karriereportalen nach Mitarbeitern suchen und aktiv auf Führungskräfte mit entsprechendem Hintergrund zugehen. Der HR-Bereich hat sich in den letzten Jahren stark verändert.

Hier geht es zu unserer Preisliste!

Die Vor- und Nachteile zum Outplacement im Fazit

Garantie für einen neuen Job gibt es im Outplacement nicht, aber eine Bewerbungsberatung und ein Coaching.

Schnell einen passenden Arbeitgeber finden und vielleicht noch aufsteigen – dies ist im Outplacement sowie auch bei der Inanspruchnahme eines Bewerbungsservices möglich. Garantien gibt es nie! Aber Sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit für den Jobwechsel, wenn Sie eine externe Perspektive erleben!

Im Fazit gibt es für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer zahlreiche Vor- und Nachteile des Outplacement, die natürlich in Abhängigkeit von sehr vielen Faktoren zu betrachten sind. Vor allem die regionale Komponente, die Erfahrung sowie das Netzwerk der Berater, aber auch das Alter, die Einstellung und natürlich die Qualifikation der Arbeitnehmer spielen eine Rolle. Das gilt auch für die Branche und den Bedarf und entscheidet, ob das Outplacement erfolgreich wird. Die Einstellung des Bewerbers im gesamten Prozess ist gleichfalls essenziell, denn ein Sperren gegen eine Veränderung oder einen neuen Arbeitgeber mit neuen Strukturen muss im Rahmen des Outplacements berücksichtigt werden. Die Sicherheit des Outplacement gibt vielen Arbeitnehmern – unabhängig von der eigentlichen Art der Outplacement-Beratung – ein gutes Gefühl auf dem Weg zur neuen Karriere. In der Bestandsaufnahme wird geklärt, welche gewünschten und noch zu erwartenden Qualifikationen und Kenntnisse der Bewerber mitbringt. Welche Schwächen und Stärken nimmt der Bewerber an sich selbst wahr und wie sehen dies andere? Diese sehr wichtige Phase im Outplacement wird zudem begleitet durch das Reflektieren über Zukunftswünsche und über Vorstellungen hinsichtlich des neuen Arbeitgebers. Die Idealvorstellung muss dabei nicht zwingend mit der Realität übereinstimmen und um möglichst passgenaue Bewerbungsunterlagen wie einen prägnanten Lebenslauf sowie ein stimmiges Anschreiben zu erstellen, ist Reflektion unabdingbar. Dieser wichtige Aspekt ist einer der zentralen Elemente des Outplacement bzw. einer gelungenen Outplacement-Beratung. Wenn es sich um Themen wie Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch dreht oder um die Kommunikation der aktuellen Kündigungs- bzw. Arbeitssituation, ist eine externe Perspektive überaus hilfreich.

Das Outplacement bietet eine externe Perspektive, die bei der Jobsuche und bei der Selbsteinschätzung sehr hilfreich sein kann.

So wird vermieden, dass ausschließlich negative Aspekte in die Bewerbungsunterlagen einfließen oder die Bewerber sich zu klein machen – auch im Hinblick auf die Gehaltsforderung im neuen Unternehmen. Viele Bewerbungsunterlagen erhalten vor dem Outplacement etwa sehr niedrige Gehaltswünsche, damit es möglichst schnell mit einer neuen Stelle klappt. Zu geringe Gehaltsangaben wirken jedoch recht abschreckend auf Personaler, was ebenfalls für fehlende Loyalität zum alten Arbeitgeber gilt. Auch wenn auf die Abfindung verzichtet wurde und der Übergang in eine Transfergesellschaft unausweichlich schien: Kommuniziert werden sollten alle damit verbundenen Informationen nicht auf eine negative Weise. Trainings zu Körpersprache runden Outplacement-Maßnahmen ab.

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