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Als Existenzgründer/in den Personalbedarf decken: So erkennen Sie gute Bewerber/innen!

Als Existenzgründer sucht man oftmals Bewerber

Wenn man als Existenzgründer das eigene Unternehmen aufbaut, benötigt man oftmals auch geeignetes Personal.

Die Existenzgründung ist zumeist eine Phase extremer Anstrengungen und der Unsicherheit. „Schaffe ich es das Geschäft rechtzeitig zum Laufen zu bekommen?“ oder „Wird der Umsatz zukünftig ausreichend sein, um davon leben zu können?“ sind typische Fragen, die eine/n Existenzgründer/in nahezu ununterbrochen verfolgen. Arbeit gibt es in der Gründungsphase immer zu genüge, und damit sind nicht nur die Kundenaufträge oder die lästige Umsatzsteuererklärung gemeint. Schnell passiert es, dass man die anfallenden Aufgaben nicht mehr alleine lösen kann, oder dass diese zu speziell für einen selbst sind, um effizient arbeiten zu können. Man spielt mit dem Gedanken, Personal einzustellen. Doch wir erkennt man geeignetes Personal und wie vermeidet man die Katze im Sack?

Tipp Nr. 1: Gute Bewerber/innen finden Sie nur mit guten Stellenausschreibungen!

Es ist klar, dass sich nur dann geeignete Bewerber/innen melden können, wenn sie auch über die offene Stelle bei Ihnen informiert sind. Zudem kennen leistungsstarke und vertrauenswürdige Angestellte oftmals über ihren Wert, und wollen auch eine gute Stelle bekommen. Somit beginnt für Sie als zukünftiger Arbeitgeber der Rekrutierungsprozess bereits mit der Erstellung einer ansprechenden Stellenanzeige.

Folgende Tipps haben sich dabei als nützlich erwiesen:

  • Orientieren Sie sich an den Stellenanzeigen der Konkurrenz, um den richtigen Aufbau, die passende Sprache und wichtige Informationen in Erfahrung zu bringen.
  • Führen Sie Ihre Anforderungen an eine/n Mitarbeiter/in möglichst genau auf.
  • Beschreiben Sie Ihr Unternehmen ausreichend und stellen Sie es positiv dar.
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit die E-Mail-Bewerbung, und geben Sie ausschließlich eine E-Mail-Adresse als Kontaktoption an.

Wichtig für Sie als Existenzgründer/in ist es, dass der Personalbeschaffungsprozess möglichst wenig Aufwand mit sich bringt und sie nicht von anderen Aufgaben abhält. Geben Sie in der Stellenanzeige eine Telefonnummer an, kann es passieren, dass sich viele Interessenten/innen melden und unnötige Zeit kosten. In vielen Fällen sind es auch nicht die „guten“ Bewerber/innen, denn diese nutzen ohnehin meistens lieber die Zeit, um passgenaue Bewerbungen zu schreiben.

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Tipp Nr. 2: Eine wohlüberlegte Bewerbungssichtung erspart Ihnen viel Arbeit…

Als zukünftiger Arbeitgeber müssen Sie damit rechnen, dass eine Vielzahl an Bewerbung bei Ihnen eingeht und Sie diese einer Sichtung bzw. Auswertung unterziehen müssen. Setzen Sie für sich selbst vorab klare Regeln, welche Bewerber/innen geeignet sind und welche nicht. Schreiben Sie am besten diese Vorgaben in Form einer kleinen Checkliste zusammen. Sie können Ihre Kriterien an Punkten im Lebenslauf festmachen, oder auch am Stil und Inhalt des Anschreibens. Alle Bewerbungen, die aus diesem Raster durchfallen, müssen Sie anschließend gnadenlos herausfiltern. Sie dürfen nicht dabei zögern, auszusortieren. Wenn Sie jede einzelne Bewerbung genaustens prüften, hätten Sie vermutlich keine Zeit mehr für Ihre anderen Verpflichtungen. Der erste Eindruck ist dabei meist nicht der verkehrteste.

Geeignete Bewerber finden

Es ist nicht immer einfach geeignetes Personal zu identifizieren. Als Arbeitgeber müssen Sie sich mit dem Thema Bewerbung detailliert auseinandersetzen.

Tipp Nr. 3: Gute Bewerbungen erkennt man schnell, auch als Laie!

Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, was ein/e gute/r Bewerber/in für Sie ausmacht, so können Sie auch leicht geeignete Bewerbungen identifizieren. Eine ansprechende Bewerbung wurde immer mit viel Sorgfalt erstellt und eine Persönlichkeit wird daraus erkennbar. Sie stellen immer einen Charakter ein und keinen Lebenslauf!

Die wichtigsten Kriterien für eine ansprechende Bewerbung sind wie folgt:

  • Sauberes Erscheinungsbild vollständiger Unterlagen mit guter Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.
  • Hochwertiges Bewerbungsbild (kein Passfoto).
  • Individuelles Anschreiben mit Persönlichkeit.
  • Der Verzicht auf Bewerbungsfloskeln aus typischen Bewerbungsvorlagen.

Ganz wichtig bei der Bewerbungsanalyse ist es, dass Sie aufgrund der vorliegenden Bewerbung ein gutes Gefühl haben. Sobald Sie auch nur zögern, und die vage Eingebung haben, dass etwas nicht stimmt, ist es empfehlenswert, die Bewerbung auszusondern. Oftmals lassen sich keine klaren, rationalen Gründe für Ihre Einordnung aufführen, aber als Existenzgründer stehen Sie vermutlich mitten im Leben und können aus Ihrer bisherigen Lebenserfahrung schöpfen. Meistens passt es dann einfach nicht. Nutzen Sie Ihr Bauchgefühl – vor allem bei der Auswertung von Bewerbungen!

Tipp Nr. 4: Bereiten Sie sich gut auf die Bewerbungsgespräche vor!

Vorstellungsgespräch führen

Ein Vorstellungsgespräch zu führen ist nicht immer einfach. Auch als Arbeitgeber müssen Sie sich daran gewöhnen.

Wenn Sie mehrere Bewerber/innen in die engere Auswahl gezogen haben, lohnt es sich, hiervon Ihre Favoriten zum Vorstellungsgespräch einzuladen. Bereiten Sie sich gut vor, denn es gibt viele gesetzliche Richtlinien, die zu beachten sind. Stellen Sie keine der „verbotenen Fragen“, wobei Fangfragen der Art „Was sollte mich dazu bewerben, Sie einzustellen?“ durchaus erlaubt sind. Ob diese Frage passend ist, bestimmt immer der spezifische Kontext. Seien Sie im Bewerbungsgespräch bitte ausnahmslos freundlich, aber auch bestimmt. Bringen Sie in Erfahrung, was Sie wissen wollen – konsequent! Gute und geeignete Bewerber/innen erkennen Sie daran, dass diese das mit ihrer Bewerbung vermittelte Bild bestätigen, oder sogar nochmals verbessern. Auch im Jobinterview sollte Ihr Bauchgefühl – alle Fakten stets im Blick – der entscheidende Faktor sein. Eine zweites Gespräch ist immer Grundvoraussetzung vor einer Einstellung!

Tipp Nr. 5: Absagen gehören leider auch dazu…

Sobald Sie Bewerbungen erhalten haben, müssen Sie sich auch mit dem Thema „Absage“ auseinandersetzen. Die damit verbundene Tätigkeit bereitet beileibe keine Freude, aber es gehört zum guten Ton, dass Sie sich zurückmelden. Negatives spricht sich schnell herum, und als Existenzgründer/in sollte Ihnen an Ihrem guten Ruf gelegen sein. Generell kommt jeder für eine Absage in Frage, der sich mit der Bewerbung Mühe gegeben hat. Nur bei jenen Bewerber/innen die sich offensichtlich keinerlei Mühe gegeben haben, können Sie davon absehen. Seien sie bei einer Absage – die schriftliche Variante ist fast immer am geeignetsten – stets sachlich und freundlich. Bei nervigen Bewerber/innen, die eine Absage einfach nicht hinnehmen wollen, können Sie froh sein, dass Sie diese nicht eingestellt haben. Seien Sie bestimmt und gehen Sie auf keinerlei Diskussion ein. Als Existenzgründer/in entscheiden Sie selbst, wen Sie einstellen und sonst keiner!



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