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Outplacement-Beratung – Vorteile und Nachteile von Outplacement Services

Outplacement

Das Thema Outplacment ist für viele Anegestellte unangenehm. Ist es ein Thema, müssen Sie die Firma vermutlich schon bald verlassen.

Outplacement ist ein Begriff, welcher in Deutschland primär in den 90er Jahren aufgekommen ist und bis heute eine feste Bezeichnung im Bereich des Human Resources Management ist. Manchmal wird für Outplacement auch der Begriff „Newplacement“ verwendet, beide sollen positiv klingen und über die weniger erfreuliche Grundlage beider Prozesse hinwegtäuschen. Denn das Outplacement kommt nur dann zur Anwendung, wenn eine Kündigung bevorsteht oder bereits ausgesprochen worden ist. Outplacement stellt ein Vehikel für einen Arbeitgeber dar, um den Kündigungsprozess in „angenehmere Bahnen“ zu lenken. So soll das Outplacement eine Maßnahme sein, um gekündigten Mitarbeitern Unterstützung bei der Suche und Aufnahme einer neuen – zumeist gleichwertigen Tätigkeit – zu bieten. Uneigennützig ist das Outplacement für einen Arbeitgeber keinesfalls: Kündigungen führen nicht nur zu Frust und Zukunftsängsten bei den Betroffenen, sondern beeinflussen ebenfalls die Stimmung und Moral der Belegschaft in ihrer Gesamtheit. So sprechen sich Kündigungen – ganz gleich welchen Hintergrundes – schnell herum und manch ein/e Mitarbeiter/in stellt sich die (oftmals berechtigte) Frage „Wer ist der nächste?“ bzw. „Wann bin ich an der Reihe?“. Zudem kann man so ggf. das „Waschen schmutziger Wäsche“ geschickt vermeiden, auch wenn man als Arbeitgeber die Kosten für eine Outplacement-Beratung trägt. Das Outplacement kann daher als eine Maßnahme des Stakeholder Managements angesehen werden. Hier finden Sie ein Interview auf zeit-online.de, welches die Sichtweise eines Outplacement-Beraters vermittelt.

Was ist Outplacement-Beratung und was sind die Vor- und Nachteile?

Man hat Ihnen gekündigt, wahrscheinlich aus betriebsbedingten Gründen. Der Firma geht es nicht gut und teures Personal muss abgebaut werden. Sie haben viele Jahre Ihres Berufslebens in Ihre Arbeit investiert und die Abteilung maßgeblich mit aufgebaut und zum Erfolg geführt. Diese Situation ist nachvollziehbarerweise von Ängsten, Frust und Enttäuschung geprägt. Vielleicht ist der ein oder andere Kollege schon vorab vom „sinkenden Schiff“ abgesprungen und hat einen erfolgreichen Jobwechsel vollzogen. Aufgrund Ihrer langen Betriebszugehörigkeit haben Sie eine mehrmonatige Kündigungsfrist. Dies ist die Ausgangslage, bei welcher die Outplacement-Beratung ansetzen soll. Aus den obigen Gründen möchte Ihr Arbeitgeber einen reibungslosen Kündigungsprozess durchlaufen und nach außen suggerieren „Wir gehen gut mit unseren Mitarbeiter/innen um!“. Da erscheint das Outplacement als optimal geeignet, um beide Seiten – sowohl Sie als Gekündigte/r und natürlich das Unternehmen – zufriedenzustellen und Konflikte nicht aufkeimen zu lassen.

Eine Beratung im Outplacement umfasst im Regelfall die folgenden Punkte:

  • Situationsanalyse & -auswertung
  • Anfertigen eines Qualifikationsprofils & Identifikation von Fähigkeitslücken
  • Entwicklung einer Bewerbungsstrategie
  • Anfertigen der Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf & Zeugnisanlage)
  • Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche
  • Auswertung des Bewerbungserfolges & Nachbesserung der Bewerbungsstrategie

Die Outplacement-Beratung kann dabei sowohl in einer Einzel- wie auch in einer Gruppenbetreuung stattfinden. Beide Varianten des Outplacements haben natürlich gleichermaßen Vor- und Nachteile. Für Arbeitgeber ist die Gruppenbetreuung meistens die günstigere Outplacement Maßnahme und findet häufig dann Anwendung, wenn ganze Abteilungen transformiert oder abgefertigt werden. Ein Outplacement-Berater ist aufgrund seiner Aufgaben nicht mit einem Headhunter gleichzustellen. Doch beide sind auf den Prozess des Jobwechsels spezialisiert und erzeugen hierüber Umsatz bei den entsprechenden Arbeitgebern. Doch wer zahlt im Endeffekt die Outplacement-Beratung und wer profitiert vom Konzept des Outplacements am meisten? Sie selbst oder doch eher Ihr (alter) Arbeitgeber?

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Outplacement-Beratung

Outplacement-Berater unterstützen bei der anstehenden Bewerbungsphase und identifizieren Weiterbildungspotenzial.

Die Vor- und Nachteile des Outplacements sind erfahrungsgemäß:

Outplacement – Vorteile

  • Unterstützung in einer schwierigen Situation & Aufzeigen von Lösungsansätzen
  • Möglichkeit zur Selbstanalyse und Beratung
  • Erweiterung des eigenen Qualifikationsprofils
  • Bewerbungsberatung
  • Aktuelle Bewerbungsunterlagen
  • Vorbereitungstraining für Jobinterviews
  • Möglichkeit ein diversifiziertes Berufsbild zu verfolgen

Outplacement – Nachteile

  • Hohe Kosten
  • Zeitlicher Aufwand
  • Keine Erfolgsgarantie
  • Wenig Flexibilität durch Festlegung auf einen Outplacement-Berater
  • Verzicht auf höhere Abfindung
  • Schwächere Verhandlungsposition im Kündigungsprozess

Was kostet eine Outplacement-Beratung?

Die Outplacement-Beratung ist eine recht reservierte Branche – dies liegt zum einen daran, dass einzelne Berater so über einen größeren Gestaltungsspielraum im Hinblick auf die eigene Provision verfügen. Jedoch ein viel triftigerer Grund besteht seitens der Auftraggeber – den Firmen und Unternehmen: Nur ungern möchten diese ein Outplacement Angebot monetär aufgerechnet werden. Denn dann könnte man als gekündigte/r Arbeitnehmer/in auf die Outplacement-Beratung verzichten und eine höhere Abfindung fordern. Ganz grob geschätzt kann man erwarten, dass ein Anteil von ca. 10 % des Bruttolohnes anfällt. Dies ist natürlich davon abhängig, wie lange – der oftmals mehrmonatige und nicht abschätzbare – Beratungsprozess dauert. Letztendlich, wenn man alles durchgerechnet hat und über alle Hintergründe des Outplacements voll im Bilde ist bezahlen Sie als Arbeitnehmer/in in gekündigter Anstellung die faktisch die Beratungskosten für das Outplacement. Sind Sie hierzu bereit?

Alternativen zum Outplacement: Ein Bewerbungsservice könnte für eine sinnvolle Option sein.

Outplacement und die Bewerbung

Im Rahmen einer Outplacement-Beratung geht es auch immer um das Thema Bewerbung. Sie sollen möglichst gut auf den Bewerbungsprozess vorbereitet werden.

Oftmals hapert es einfach an den Feinheiten der Bewerbungserstellung. Hier kann ein Bewerbungsservice eine geeignete Alternative sein, welche nicht nur wesentlich günstiger, sondern auch erfolgsversprechender sein kann. Professionelle Bewerbungsschreiber haben sich auf den Bereich Bewerbungserstellung des Outplacements fokussiert und beherrschen die Umsetzung einer sinnvollen Bewerbungsstrategie durch jahrelange Praxiserfahrung. Sie erhalten von Bewerbungsghostwritern hochwertige Bewerbungsunterlagen, welche einen klaren Mehrwert bieten und das Interesse der Personalabteilungen wecken. Als Manager beherrschen Sie aufgrund der Natur Ihrer täglichen Arbeit ohnehin den Umgang mit schwierigen Situationen und können auch in stressigen Situationen klare Gedanken finden und zugleich außenwirksam überzeugen. Ein Outplacement-Berater kann hier auch nicht viel an den Managementfähigkeiten verändern, Berufserfahrung ausgleichen oder einen deutlichen Mehrwert in der fachspezifischen Weiterbildungen bieten. Wenn Sie über professionelle Bewerbungsunterlagen verfügen, haben Sie auch den „Türöffner“ für neue attraktive und vielversprechende Wunschstellen in der Hand. Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihren weiteren beruflichen Werdegang!

Dieser Artikel zum Thema „Outplacement-Beratung“ stammt von Dipl.-Ing. Till Tauber MBA. Mit seiner umfangreichen Managementerfahrung in verschiedenen Kontexten und Positionen fertigt er hochwertige Bewerbungsunterlagen in Ihrem Auftrag an. Folgen Sie ihm auf Google+.



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