Übliche Bewerbungsunterlagen

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Die meisten Stellenanzeigen folgen einem ähnlichen Aufbau: Nachdem der Arbeitgeber sich kurz selbst beschreibt, werden die Merkmale der offenen Stelle aufgeführt und die Anforderungen an die geeigneten Kandidation gestellt. Im letzten Teil der Stellenanzeige findet man dann oft eine Formulierung der Art „Bitte bewerben Sie sich mit den üblichen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung“. Für viele Bewerber ist dabei unklar, was man genau unter den „üblichen Bewerbungsunterlagen“ versteht und welche Bewerbungsdokumente sie nun erstellen sollen. Was tatsächlich bei einer Bewerbung üblich ist, dass erklären wir Ihnen in diesem Blogbeitrag.

Die üblichen Bewerbungsunterlagen bedeuten eine vollständige Bewerbung!

Wird in einer Stellenanzeige auf die Einreichung der üblichen Bewerbungsunterlagen verwiesen, handelt es sich um die folgenden Bewerbungsdokumente.

Übliche Bewerbungsunterlagen im Überblick: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse.

Mit vollständigen Unterlagen, die professionell erstellt worden sind, haben Sie gute Chancen auf ein Vorstellungsgespräch. Die „üblichen Unterlagen“ bestehen im Normalfall aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisanlage

Übliche Bewerbungsunterlagen – Onlinebewerbung

Diese drei Dokumente sind die Kernelemente einer vollständigen Bewerbung. Doch warum gehört ein Deckblatt nicht zwingend zu den üblichen Bewerbungsunterlagen? Die Antwort ist recht simpel: Früher war es üblich, sich mit einer Bewerbungsmappe zu bewerben, für welche ein Deckblatt durchaus einen Sinn ergibt, da der Personaler auf einer Seite die wichtigen Informationen wie Kontaktdaten, Bewerbungsfoto und die Stelle, um die es geht, findet. Die Onlinebewerbung per PDF hat die Bewerbungsmappe bereits vor vielen Jahren klar überholt und dort ist kein Deckblatt mehr zwingend erforderlich. Gerade bei den Onlinebewerbungsportalen ist es nicht üblich, dass man ein Deckblatt hochladen kann. Man lädt lediglich das Anschreiben, den Lebenslauf und die Zeugnisse separat hoch. Bei der Bewerbung per E-Mail kann man jedoch eine einzige PDF-Datei inklusive Deckblatt versenden. Erforderlich ist es nicht.

Übliche Bewerbungsunterlagen – Bewerbungsmappe

  • Deckblatt
  • Bewerbungsanschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnisanlage

Ist das Motivationsschreiben Teil der üblichen Bewerbungsunterlagen?

Das Motivationsschreiben gehört nicht zu den üblichen Bewerbungsunterlagen, da seine Funktion von einem aussagekräftigen Bewerbungsschreiben erfüllt wird. Ein Motivationsschreiben bietet eben keinen echten Mehrwert, da ein Personaler bei der großen Anzahl an eingehenden Bewerbungen gar keine Zeit mehr hat, sich neben dem Bewerbungsschreiben und Lebenslauf auch noch einem Motivationsschreiben zu widmen. Für Sie als Bewerber gilt daher: Sie müssen nur dann ein Motivationsschreiben erstellen, wenn dies explizit in der Stellenanzeige gefordert ist. Aber Achtung: Manchmal meint ein Arbeitgeber auch nur das Bewerbungsanschreiben, wenn er beispielsweise nach einem Motivationsschreiben, Lebenslauf und den Zeugnissen fragt, denn selbst in den Personalabteilungen werden durchaus von Berufseinsteigern Begriffe schon mal falsch verwendet!

„Bewerbungsanschreiben und Motivationsschreiben werden häufig durcheinander gebracht. Während das Anschreiben üblicherweise zu den vollständigen Bewerbungsunterlagen gehört, ist das Motivationsschreiben in der Regel nicht zu erstellen.“

Und wenn keine Aussagen zu den gewünschten Bewerbungsunterlagen getroffen werden?

Sollten Sie in einer Stellenausschreibung keinen Verweis auf die einzureichenden Unterlagen erhalten, ist es sinnvoll, sich dennoch mit den üblichen Bewerbungsunterlagen – also dem Bewerbungsschreiben, dem Lebenslauf und einer Zeugnisanlage – zu bewerben. Nur, wenn Sie sich initiativ bewerben möchten, können Sie zunächst auf die Zeugnisanlage verzichten. Man spricht dann auch von der sogenannten Kurzbewerbung.

„Halten Sie sich im Hinblick auf den Umfang Ihrer Bewerbungsunterlagen immer strikt an die Angaben in der Stellenanzeige. Die üblichen Bewerbungsunterlagen bestehen aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisanlage.“

FAQ – Übliche Bewerbungsunterlagen

Was sind komplette Bewerbungsunterlagen?

Was in eine Bewerbung gehört, erklärt diese Infografik rund um den Aufbau einer Bewerbung.

Unter dem Begriff „Komplette Bewerbungsunterlagen“ versteht man die folgenden Dokumente:

  1. Deckblatt (optional)
  2. Anschreiben (Pflicht)
  3. Lebenslauf (Pflicht)
  4. Zeugnisanlage (Pflicht)
Ein Motivationsschreiben als „Dritte Seite“ ist nicht Pflicht. Mehr Informationen.

Was ist eine übliche Bewerbung?

Die Professionelle Bewerbung erklärt durch eine Infografik: Es kommt auf Passgenauigkeit, Individualität, Fehlerfreiheit und Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen an.

Unter einer üblichen Bewerbung versteht man Anschreiben, Lebenslauf mit Bewerbungsfoto und Zeugnisanlage. Das Deckblatt ist optional, das Motivationsschreiben als „Dritte Seite“ nicht verpflichtend.

Was braucht man alles für Bewerbungsunterlagen?

Infografik mit Tipps zur Erstellung des Lebenslaufes im Rahmen der Bewerbungsmappe.

Welche Bewerbungsunterlagen benötigt ist von der Bewerbungssituation abhängig. Üblich sind:

  1. Deckblatt (optional)
  2. Anschreiben
  3. Tabellarischer Lebenslauf
  4. Anlagen (Zeugnisse und Nachweise)
  5. E-Mail-Text für Onlinebewerbung

Welche Form von Bewerbungen gibt es?

Im deutschsprachigen Raum gibt es die folgenden Bewerbungsformen:

  • Schriftliche Bewerbung
  • Onlinebewerbung
  • E-Mail-Bewerbung
  • Kurzbewerbung
  • Initiativbewerbung
  • Telefonbewerbung

Was gehört zu einer Bewerbung per E-Mail?

Diese Infografik für die E-Mail Bewerbung zeigt Ihnen, worauf es bei dieser Form der Onlinebewerbung ankommt: geeignete PDF-Dateien, passender E-Mail-Text, Signatur, E-Mail-Adresse usw.

Zu der E-Mail-Bewerbung gehören die folgenden Dokumente und Elemente: E-Mail-Text und Betreff (HTML) Signatur (Kontaktdaten) Anschreiben (PDF) Lebenslauf (PDF) Zeugnisse und Nachweise (PDF)

Dieser Artikel wurde am 01.03.2022 aktualisiert.

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