Ihr Bewerbungsschreiber:
Dipl.-Ing. Till Tauber MBA

Der Lebenslauf – Ihr beruflicher Werdegang in einer tabellarischen Übersicht!

Lebenslauf

Der Lebenslauf enthält alle wichtigen Informationen zu Ihrem beruflichen Werdegang und Ihrer Ausbildung.

Mit dem tabellarischen Lebenslauf haben Sie die Möglichkeit, Ihren bisherigen beruflichen Weg sowie die davor oder parallel erhaltene Ausbildung zu präsentieren. Der Lebenslauf muss nicht nur wichtige Stationen in Ihrem Berufsleben umreißen, sondern auch Ihre sonstigen Fähigkeiten und individuellen Bildungsmaßnahmen abbilden. Zudem enthält er auch persönliche Informationen wie Ihren Geburtsort, Familienstand oder Ihre Hobbys und Interessen. Mit dem tabellarischen Lebenslauf belegen und untermauern Sie die Aussagen des Bewerbungsanschreibens.

Kostenlose Muster für den tabellarischen Lebenslauf: Ein Risiko?!

Bewerbungsschreiben und Lebenslauf dürfen keinerlei Widerspruch entstehen lassen. Ein Lebenslauf muss auch gewissen formalen Grundsätzen genügen und wird von Personalbearbeitern sehr aufmerksam gelesen. Achten Sie daher bitte auf eine saubere Strukturierung und einwandfreie Rechtschreibung. Dies ist bei vielen kostenlosen Bewerbungsmustern leider nicht gegeben.

Der Lebenslauf – ein wichtiger und integraler Bestandteil Ihrer Bewerbungsunterlagen.

Nicht nur das Anschreiben ist im Rahmen einer ansprechenden und erfolgreichen Bewerbung ein wichtiges Element Ihrer Bewerbungsdokumente. Auch der Lebenslauf kann entscheiden, ob Ihre Unterlagen Interesse beim Adressaten erwecken. Damit sind nicht nur die Noten und eigentliche Qualifizierung gemeint, sondern auch deren Darstellung im Dokument. Der Lebenslauf umfasst die wichtigsten Stationen und Abschnitte des beruflichen Werdegangs, einschließlich der Abschlüsse, der eigentlichen Tätigkeiten mit Schwerpunkten sowie Weiterbildungsmaßnahmen und Kurse. Somit wird das Bewerbungsanschreiben mit den Fakten im Lebenslauf untermauert und bildet einen der wichtigsten Säulen auf dem Weg zu einer gelungenen und vielversprechenden Bewerbung. Zu beachten ist, dass natürlich auch dieses Dokument einwandfreie Rechtschreibung zeigen sollte und keine Ungereimtheiten sowie negative Fragen aufwerfen darf. Genau wie auch schon im Bewerbungsanschreiben sind weniger positive Sachverhalte nicht in einem schlechten Licht zu präsentieren – Wörter wie „kein“, „nicht“, „leider“ und dergleichen haben dort nichts zu suchen.

Im Lebenslauf muss Wichtiges von Unwichtigem getrennt werden – konsequent!

Die größte Hürde stellt des Weiteren die Tatsache dar, dass wichtige Informationen von unwichtigen getrennt werden müssen und auf maximal zwei Seiten präsentiert werden sollen. Insbesondere dann, wenn man wenige Bewerbungen im Laufe seines Lebens geschrieben hat oder dies schon lange her ist, fällt dies vielen Bewerberinnen und Bewerbern schwer. Nur in sehr wenigen, speziellen Fällen kann man drei Seiten für den Lebenslauf ansetzen. Oft kommt noch hinzu, dass insbesondere bei gut qualifizierten Arbeitnehmern die Liste der Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen lang ist und sie komplexen Tätigkeiten nachgehen, welche im Lebenslauf viel Platz beanspruchen. Hier kann sich eventuell eine Leistungsbilanz lohnen – dies ist besonders bei IT-Berufen ratsam, denn so lassen sich einzelne Projekte und die damit verbundenen Erfolge recht gut veranschaulichen, ohne dass man den Lebenslauf zu sehr strapaziert und mit zu vielen Seiten füllt.

Versetzen Sie sich bei der Erstellung des Lebenslaufes in die Perspektive des Personalers!

Tabellarischer Lebenslauf

Beim Lebenslauf ist die tabellarische Variante die Norm. Führen Sie in Ihrem Lebenslauf nur wichtige Informationen auf. Sie müssen diese kurz, knapp und präzise darstellen.

Bitte beachten Sie, dass die Personalabteilungen – vor allem in größeren Unternehmen – nach Ausschreibung einer Stelle in der Regel sehr viele Bewerbungen erhalten und keine zehnseitigen Lebensläufe lesen möchten. Wenn diese einen so großen Umfang haben, so wird daraus nur erkennbar sein, dass die Bewerberin oder der Bewerber wichtige Fakten nicht von unwichtigen trennen kann und ganz offensichtlich nicht die Transferleistung erbringt, sich in den Personaler hineinversetzen zu können. Positiv hingegen ist beispielsweise eine Ausrichtung des Lebenslaufes auf die Stelle: Welche Zertifikate und Weiterbildungen sind für die Ausschreibung relevant? Welche Softwareanwendungen haben Relevanz für die angestrebte Tätigkeit? Welche Schwerpunkte wurden gewählt, die einen klaren Bezug erkennen lassen? Auch bei den Freizeitaktivitäten ist Obacht geboten; von Angaben wie beispielsweise „feiern und weggehen“ ist Abstand zu nehmen. Vielleicht gab es ja in der Vergangenheit ein Hobby oder auch aktuell eines, welches recht gut zu der gewünschten Stelle passt? Wenn Sie sich auch in der Freizeit für Aktivitäten begeistern können, die mit den Anforderungen der Stelle verknüpft sind oder es sich um eine sehr wissensintensive Sache handelt, bringt das durchaus Vorteile. Bitte geben Sie dies aber nur an, wenn Sie auch detaillierte Rückfragen im Bewerbungsgespräch dazu beantworten können und in diesem Feld über tatsächliche Kenntnisse verfügen. Ein Klassiker unter den Eigentoren ist die Angabe von „Schach spielen“, damit der Eindruck entsteht, dass die Kandidatin oder der Kandidat über ein gutes, logisches Denkvermögen verfügt – vermeintlich gern gesehen, denn bei speziellen Schachfragen während der Vorstellungsrunde sind schon einige ins Stocken geraten.

Welche Aktivitäten sind im Lebenslauf zusätzlich von Interesse?

Auch der Lebenslauf bietet Ihnen eine einmalige Möglichkeit, der Leserin oder dem Leser Ihrer Unterlagen etwas von sich mitzuteilen und das Gesamtbild abzurunden. Ebenfalls gern gesehen sind ehrenamtliche Aktivitäten und karitatives Engagement, welche auch im Lebenslauf platziert werden sollten – sofern vorhanden. Besonders international agierende Firmen achten bei der Wahl von gut dotierten und anspruchsvollen Stellen auf die vermeintlichen kleinen Extras, die einen Unterschied machen können und die Motivation des potenziellen neuen Mitarbeiters sehen, sich auch über die Arbeitszeit hinaus einzusetzen und aktiv zu sein. Zusätzlich zu den genannten Themen sollte Ihr Lebenslauf natürlich auch die Weiterbildungsmaßnahmen aufzeigen – wieder einmal müssen Sie wichtige Seminare und Kurse von weniger wichtigen trennen. Welches Zertifikat und welcher Lehrgang passen gut zu dem Stellenangebot und komplettieren Ihren Lebenslauf?

Tipp: Wenn Sie genügend Zeit haben, sich auf eine Stelle zu bewerben, dann kann sich ein Seminar, ein Sprachkurs o.ä. noch vor dem Versenden der Bewerbung und dem Antritt der neuen Tätigkeit lohnen. Dies ist vor allem anzuraten, wenn Sie länger im Beruf sind und die letzte Weiterbildungsaktivität einige Zeit zurückliegt. Ein Sprachkurs oder vertiefte Softwarekenntnisse bieten sich immer an. Wenn Sie einen Schritt weitergehen wollen, kann auch ein Fernstudium an einer etablierten Universität in Frage kommen. Gerade wenn Sie sich in der Elternzeit befinden, und sich nach dieser erfolgreich bewerben möchten, kann eine solche Weiterbildungs- oder Fortbildungsmaßnahme einen deutlichen Vorteil gegenüber Ihrer Bewerbungskonkurrenz bieten. Kosten für Weiter- / Fortbildungen sowie Bewerbungskosten können Sie (fast immer) von der Steuer absetzen.

Professioneller Lebenslauf

Nur mit einem professionell erstellten Lebenslauf haben Sie gute Bewerbungsaussichten. Beim TT Bewerbungsservice können Sie einen hochwertigen Lebenslauf bestellen.

Der Lebenslauf im Fazit: Fehlerfreiheit und sinnvolle Gewichtung zahlen sich aus.

Neben dem Anschreiben als wichtigstes Bewerbungsschreiben ist also der Lebenslauf einer der Grundpfeiler einer erfolgreichen und vollständigen Bewerbung – sowohl bei der Onlinebewerbung, als auch bei der klassischen Variante untermauert der Lebenslauf die im Anschreiben getätigten Aussagen ebenso wie die Zeugnisanlage und die darin enthaltenen Arbeitszeugnisse. Auch in diesem Dokument muss auf fehlerfreie Grammatik geachtet werden; viele Bewerber(innen) kontrollieren lediglich ihr Anschreiben auf eine einwandfreie Darstellung. Ein Bewerbungstraining oder Ihre Entscheidung – die Bewerbung schreiben zu lassen –  können hier einen entscheidenden Beitrag leisten.

Dieser Artikel zum Thema „Lebenslauf“ stammt von Dipl.-Ing. Till Tauber. Folgen Sie ihm auf Google+.

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