Ihr Bewerbungsschreiber:
Dipl.-Ing. Till Tauber MBA

Die Bewerbung bei der Bundeswehr: Mit einer erfolgreichen Bewerbung zum SaZ oder Berufssoldat

Bei der Bundeswehr bewerben Sie sich in erster Linie als Soldat. Zweitrangig ist Ihr konkreter Verwendungswunsch als Bewerber.

Bei der Bundeswehr bewerben Sie sich in erster Linie als Soldat. Zweitrangig ist Ihr konkreter Verwendungswunsch als Bewerber.

Wussten Sie, dass die Bundeswehr der größte Arbeitgeber in Deutschland ist? Dementsprechend gehen tagtäglich viele Bewerbungen bei der Bundeswehr ein. Nach dem Aussetzen der Wehrpflicht – es gibt nur noch den Freiwilligen Wehrdienst (FWD) – haben Soldaten entweder den Status eines Soldaten auf Zeit (SaZ) oder jenen eines Berufssoldaten (BS). Im Wesentlichen kann man den Status eines Soldaten auf Zeit (SaZ) als den eines Beamten auf Zeit sehen, während der Berufssoldat (BS) in vielen Punkten einem „normalen“ Beamten gleichgesetzt werden kann. Bewerber/-innen werden anhand fester Vorgaben gefiltert und nach einem Auswahlverfahren – einer Form von Assessment Center – entweder angenommen oder sie erhalten eine Absage. Die Bewerbung bei der Bundeswehr / BAAINBw (BWB) kann man als eine Sonderform der Bewerbung für den Öffentlichen Dienst sehen: Sie bewerben sich bei der Bundesrepublik Deutschland – dem Bund. Damit Sie für Ihre Bewerbung bei der Bundeswehr gut gerüstet sind, möchten wir Ihnen Bewerbungstipps und -hinweise zu dieser Bewerbung bei einem eher ungewöhnlichen und vielseitigen Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb an die Hand geben.

Das kostet eine individuelle und professionelle Bewerbung

Für die Bewerbung bei der Bundeswehr ist eine gute Vorbereitung wichtig: In erster Linie bewerben Sie sich als Soldat.

Ohne Frage sind die Anforderungen an einen Soldaten bzw. einen „Arbeitnehmer“ bei der Bundeswehr unterschiedlich zu jenen, welche ein Arbeitgeber der freien Wirtschaft stellt. Ganz gleich, ob Sie später als Unteroffizier o.P. / m.P. oder Offizier eingesetzt sind: Auslandseinsätze gehören immer häufiger zum Berufsbild der Bundeswehr. Bei der Größe der Organisation Bundeswehr gibt es natürlich auch viele Bereiche, welche große Ähnlichkeiten zu deren größerer Konzerne haben. So sind grundlegende Aufgabenfelder wie Logistik, Technik oder Ausbildung natürlich auch bei der Bundeswehr vorzufinden. Entsprechend gibt es in den Kernaufgaben keine allzu großen Diskrepanzen zwischen den Tätigkeiten eines Disponenten bei der Bundeswehr und eines solchen bei einem DAX-notierten Unternehmen. Die Bundeswehr verfügt sogar über ein SAP-Derivat mit dem Namen SASPF. Ein Bundeswehrangehöriger muss jedoch fit bleiben und seinen militärischen Ausbildungsstand auf einem aktuellen Niveau halten. Zudem sind Versetzungen bei der Bundeswehr viel häufiger, außerdem führen nicht wenige in den Auslandseinsatz. Die Bundeswehr sieht in Ihrem Personal in erster Linie Soldaten und im zweiten Schritt Fachspezialisten. Was bedeutet dies für die Bewerbung bei der Bundeswehr?

Bei der Bundeswehr bewerben Sie sich für verschiedene Laufbahnen in Abhängigkeit Ihrer Schulbildung.

Bei der Bundeswehr wird man – wie im Öffentlichen Dienst üblich – Laufbahnen zugeordnet, welche sowohl den weiteren Werdegang als auch die zukünftigen Karrieremöglichkeiten klar vorbestimmen. So gibt es die Laufbahnen der Mannschaften, der Unteroffiziere sowie der Offiziere. Mit einem Realschulabschluss steht einem die Laufbahn der Unteroffiziere samt Ausbildung bei der Bundeswehr offen. Mit dem Abitur kann man sich für die Offizierslaufbahn bewerben. Der Freiwillige Wehrdienst (FWD) spielt eine eher nebengeordnete Rolle und ist vergleichbar mit dem ehemaligen Wehrdienst, welcher bis zur Aussetzung der Wehrpflicht Bestand hatte. Für die Bewerbung bei der Bundeswehr muss man sich im Klaren sein, in welcher Teilstreitkraft man später dienen möchte. Es gibt das Heer, die Luftwaffe, die Marine, die Streitkräftebasis sowie den Sanitätsdienst. Ihre Entscheidung sollte gut durchdacht sein, da Sie sich für einen mehrjährigen Zeitraum verpflichten. Als Offizier mit Studium an einer der beiden Bundeswehruniversitäten in Hamburg oder München müssen Sie sich für 13 Jahre verpflichten. Die Übernahme in das Dienstverhältnis eines Berufssoldaten – also der Verbeamtung auf Lebenszeit – steht einem in der Regel erst zu einem späteren Zeitpunkt offen, sofern Bedarf seitens der Bundeswehr vorhanden ist und Ihre Beurteilungen den Anforderungen gerecht werden. Ausnahme ist hier die Verpflichtung als BO41 für den Fliegerischen Dienst. Bei allen Laufbahnen mit Ausbildung oder Studium ist ein wesentlicher Vorteil, dass Sie in den Ausbildungsphasen eine gute Bezahlung sowie eine entsprechende Unterkunft erhalten und Jobsicherheit für Ihren Verpflichtungszeitraum haben. Zudem genießen die Bildungseinrichtungen der Bundeswehr einen guten Ruf – dies gilt insbesondere für die Universitäten. Der Preis für diese Vorteile liegt ebenfalls auf der Hand: Der Beruf eines Soldaten ist von vielen Versetzungen und nicht ungefährlichen Auslandseinsätzen geprägt. Ferner dürfen Sie kein Problem mit den Eigenheiten des Militärs – vor allem dem militärischen Ton – haben.

Die besten Tipps und Hinweise zum tabellarischen Lebenslauf!

Bewerbung Bundeswehr

Die Bundeswehr ist einer der größten Arbeitgeber in Deutschland und sucht kontinuierlich Personal. Als Bewerber müssen Sie sich dennoch mit professionellen Unterlagen bewerben.

Tipps und Hinweise für Ihre Bewerbung bei der Bundeswehr: Mit einer passgenauen Bewerbung zur gewünschten Bundeswehrlaufbahn.

Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Bewerbung bei der Bundeswehr sind zunächst die Erfüllung der gesetzlichen Zulassungsbestimmungen sowie ein professioneller Lebenslauf in tabellarischer Form. Merkmale wie Teamfähigkeit und Durchsetzungsvermögen sind an dieser Stelle sehr wichtig. Die Zeugnisse müssen Sie – anders als bei den meisten Arbeitgebern – als beglaubigte Kopien einreichen. Zusätzlich werden Sie aufgefordert, einen Fragebögen der Bundeswehr – welcher zusätzliche Informationen zu Ihrer Person abfragt – ausfüllen und mit Ihren anderen Bewerbungsunterlagen zu versenden. Bitte bearbeiten Sie diesen Fragebogen sehr sorgfältig: Dieser stellt die Weichen für Ihren weiteren militärischen Werdegang und die darin getätigten Aussagen können Sie nur schwer wieder rückgängig machen. Tipps zur Erstellung des Lebenslaufes finden Sie in einem relevanten Artikel auf unserer Website. Wenn Sie mit Ihrer Bewerbung überzeugen konnten und die Bundeswehr noch offenen Bedarf in Ihrem Jahrgang hat, werden Sie je nach angestrebter Laufbahn zu einer entsprechenden Eignungsprüfung eingeladen. Diese nimmt einen längeren Zeitraum in Anspruch, sodass Sie vor Ort übernachten müssen. Gutscheine für eine (oftmals längere) Anreise mit der Bahn werden Ihnen zur Verfügung gestellt. Die Eignungsprüfung für Unteroffiziere finden in den jeweiligen Karrierecentern statt, während die Offizierseignung in der Mudra-Kaserne in Köln beim Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr (ACFüKrBw) – bis vor kurzem noch als Offizierbewerberprüfzentrale (OPZ) bekannt – geprüft wird.

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Die zweite Hürde im Bewerbungsprozess der Bundeswehr ist das Assessment-Center!

Über eine Einladung zum Assessment-Center kann man sich natürlich freuen, doch nun ist eine gute Vorbereitung gefragt. Bei der Eignungsprüfung werden Ihre Stärken und Schwächen evaluiert und hierzu gehört – wie bei Beamten auch – die medizinische Tauglichkeitsuntersuchung. Neben vielen Formularen, welche es zu befüllen gilt, werden Ihre sprachlichen Fähigkeiten mit einem Aufsatz geprüft, Ihre geistige Leistungsfähigkeit mit mehren Intelligenz-, Mathematik- und Sprachtests an Computern. Bei allen Aufgaben herrscht Zeitdruck, sodass Sie nur wenig Zeit haben, zweimal über Ihre Antworten nachzudenken. Arbeiten Sie dabei lieber schnell unter Inkaufnahme kleinerer Fehler, als sehr genau und zu langsam. So erreichen Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ein besseres Ergebnis. Im Anschluss stehen Stationen wie das Vorstellungsgespräch – an welchem unter anderem ein geschulter Psychologe teilnimmt – oder eine Gruppendiskussion auf dem Programm. Bei der Bewerbung für die Offizierslaufbahn bildet das Gespräch mit dem Studienberater eine weitere Station. Hier wird Ihre allgemeine Fähigkeit für ein Hochschulstudium an einer der beiden Bundeswehruniversitäten festgestellt und die Wahl Ihrer Wunschfächer besprochen. Wenn Sie im Anschluss an diese Vielzahl an Prüfungssituationen zur Durchführung des Sporttests – dem Physical Fitness Test (PFT) – aufgefordert werden, haben Sie alle vorherigen Stationen erfolgreich bestanden. Nach erfolgreichem Bestehen des PFT folgt die ärztliche Untersuchung. Anwärter für den Fliegerischen Dienst bei der Bundeswehr werden mit weiteren Untersuchungen genauer auf Ihre körperliche Tauglichkeit hin überprüft. Als letztes findet das Einplanungsgespräch statt, bei welchem Sie einer Teilstreitkraft, einer Truppengattung und / oder einer speziellen fachlichen Richtung zugeordnet werden.

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Bewerbungsunterlagen Bundeswehr

Die Bewerbungsunterlagen für die Bundeswehr bestehen aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisanlage. Es handelt sich also um den klassischen Bewerbungsaufbau. Die Bewerbung erfolgt online.

Die Bundeswehr ist uns als Arbeitgeber wohlbekannt und vertraut. Als Reserveoffizier kennt der Bewerbungsschreiber Till Tauber alle Anforderungen, die seitens der Bundeswehr an Bewerber gestellt werden. Zudem beherrscht er die vielen Begriffe und Abkürzungen der Bundeswehr. Nutzen Sie dieses Wissen zu Ihrem Vorteil, und lassen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen für die Bundeswehr professionell vom TT Bewerbungsservice erstellen. Wir fertigen diese entweder für Sie an oder prüfen auch vorhandene Unterlagen auf deren Qualität. So können Sie sicher sein, dass Sie das Maximum aus Ihrer Bewerbung herausholen. Beim TT Bewerbungsservice fallen Sie mit Ihrer Bewerbung für die Bundeswehr im Anschluss an die Schule in Preisstufe 1, und profitieren von unseren günstigen und fairen Preisen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir helfen Ihnen gerne bei der Einleitung einer vielversprechenden militärischen Karriere.

Dieser Artikel zum Thema „Bewerbung bei der Bundeswehr“ stammt von Dipl.-Ing. Till Tauber. Folgen Sie ihm auf Google+.

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